(I)
Va
Va
Lit
er
aar
Ul
ner
i
Neu
Lit
er
a
NYC
Au
gen
ba
Blu
Re
vo
lu
är
Ach
Ger
pe)
Har
Ro
Ro
Wil
lem
sen
Mar
Fel
der
Ger
An
fer
Wil
Gen
a
zi
no
Ol
no
Do
ro
 
El
mi
ger
Su
Zau
ber
zen
ra
fe
Li
ter
a
tur
a
Sa
lon
pa
la
ver
Hin
Au
mig
ver
nis
Lo
Lu
NYC
To
ri
Tex
te
ver
nis
li
To
so
ni
mes
zig
ver
nis
Hin
Au
gen
Fel
der
@
Sa
lon
pa
la
ver
tex
Na
tha
Mar
Fel
der
to
ni
Bi
gi
ni
pha
Ur
An
ro
To
ri
Tex
te
li
At
kin
son
NIN
vor
ge
Hin
gab
e
Hin
ter
to
ler
of
fen
OG9
gue
San
ta
Pha
se
Co
min
Kel
An
dre
ser
lan
Lo
ka
li
en
Ki
kin
to
Ar
Ca
men
Ha
ne
ro
ro
El
mi
Ju
li
Bis
gu
lue
log
ein
I
bra
him
er
ei
Ou
rou
mov
lue
log
ein
Ro
er
di
er
de
We
ge
hen
tha
sar
Go
ril
Mor
kam
de
on
te
tot
un
ter
Fa
mer
vo
gel
ben
Tag
Blu
Mei
bar
in
Sei
Ro
man
ei
Li
e
si
ko
pe
ic
Hbf
I
Mu
© Design by buerohaeberli.ch | Programming by meyerweb.ch

Ulrike Ulrich

u.ulrich_272422

*1968 in Düsseldorf.

Seit 2002 in der Schweiz, schreibt Romane, Kurzprosa, selten Lyrik, mitunter Kolumnen und mit Begeisterung Monologe.

Werkauswahl

Uetliberg hell

Die Töchter und das gute Geld

Im Hintergrund

Risikogruppe

NZ 301 ab Köln Hbf

Der Hund ist tot

Totale Phase

fern bleiben in NYC

Hinter den Augen bei Sprachsalz


Persönliche Angaben

Auftritte

Preise

Projekte

Publikationen

Kontakt


Weblinks

www.ulrikeulrich.ch

Es sollte doch Stellung genommen werden. Es sollte sich exponiert werden. Auf Zuruf. Es sollte doch etwas geliefert werden, das brauchbar ist. Geliefert von diesem und jenem. Fukushima, fast schon vergessen, aber – es sollte doch Literatur werden. Bitte! Und schnell. Da gibt es schon was? Das haben wir übersehen. Ist halt nicht von diesem und jenem. Und Libyen. Syrien. Ägypten! Es sollte darüber geschrieben werden. Von Schweizern. Die weibliche Form ist mitgemeint. Wir wollen nichts von den Libyern lesen, den Syrern und den Ägyptern. Es sollte von diesem und jenem sein. Und die Finanzkrise. Nun wirklich. Ein genuin Schweizer Sujet. Wir wollen den grossen Schweizer Finanzkriseroman. Einen antikapitalistischen Bestseller. Von diesem. Und sonst halt von jenem. Damit dann alle mal sehen. Und dann wollen wir noch etwas gegen Rassismus. Und nicht nur diese Secondo-Texte. Wir wollen einen echten kritischen Schweizer Patrioten. Die weibliche Form ist mitgemeint. Und es sollte ganz aktuell sein. Nicht immer die alten Geschichten. Wir wollen unberechenbare Autoren, die eine Lücke füllen. Wir wollen Frisch. Wir wollen verdammtnochmal Frisch zurück. Eine Instanz wollen wir, ein nationales Gewissen, eine Lichtgestalt. Einen Heilsbringer wollen wir und meinen die weibliche Form immer mit. Orientierung wollen wir, und zwar sofort. Wir wollen nicht selbst. Das soll jemand übernehmen. Bitte. Es soll jemand aufstehen. Jetzt gleich. Am besten dieser und jener. Am besten soll Frisch wieder aufstehen. Für uns. Bitte jetzt gleich.

Zeit 49, im November 2011, als Reaktion auf einen zuvor erschienen Artikel